März 2010 - Die Pflanzzeit beginnt

· Für alle Gehölze, Stauden und Rosen beginnt nun wieder die Pflanzzeit. Dabei sollte der Boden gut umgegraben und die Erde mit organischem Dünger, Torf oder Kompost vermischt werden

· Pflanzen, die zu groß geworden sind, können Sie umpflanzen oder teilen. Sorgen Sie dafür, dass die Wurzeln nicht austrocknen

· Kälteempfindliche Sträucher, wie Sommerflieder, Edelginster und Johanniskraut sowie Kletterkünstler wie Clematis und Blauregen pflanzt man besser im Frühjahr statt im Herbst

· Wenn die größßte Kälte überstanden ist, können Sie die Rosen abhäufeln und sonstigen Winterschutz entfernen. Legen Sie jedoch empfindlichen Pflanzen vor Frostnächten nochmals Reisig oder Vlies über

Februar 2010 - Einige Tipps für Ihren Garten im Februar

· Bei frostfreiem Boden können Sie jetzt noch im Herbst vergessene Blumenzwiebeln pflanzen. Da sie oft schon austreiben, werden sie nicht tief in die Erde gedrückt, sondern flach eingepflanzt
· Wenn es im Februar schneit, muss man blühende Sträucher wie Zaubernuss, Seidelbast oder Winter-Jasmin nur vom Schnee befreien, wenn die weiße Last zu schwer wird

Terrasse & Balkon:
· Auch wenn Sie einige Ihrer Kübelpflanzen im Frühjahr nicht umpflanzen wollen, sollten Sie doch die Erde auffrischen. Dazu von der Oberfläche alte Erde abkratzen ohne die Wurzel zu beschädigen und frische Kübelpflanzenerde auffüllen.

Januar 2010 - Tipps für die kalten Tage

· An frostfreien Tagen immergrüne Sträucher gießen
· Das Herbstlaub um früh blühende Pflanzen entfernen
· Zum Schutz vor Frostrissen die Stämme von Obstbäumen kalken oder Bretter auf der Sonnenseite anlehnen
· Winterschutz an Gartenpflanzen regelmäßig überprüfen

Oktober 2009 - Wintergrüne, Unkraut jäten

Wintergrüne:
Stauden, die im Winter ihre Blätter behalten, wie Hornkraut (Cerastium) oder Gänsekresse (Arabis), sollten Sie vom Falllaub befreien, da sonst die Pflanzen leicht faulen

Unkraut jäten:
Viele Unkräuter keimen und blühen selbst bei niedrigen Temperaturen. Deshalb am besten weiterhin zupfen.

September 2009 - Stauden pflanzen, Wasserdepot

Stauden pflanzen:
Jetzt können Stauden wie Pfingstrose und Tränendes Herz im Boden noch neue Wurzeln bilden. Das ist im Frühjahr ein Vorteil, wenn die Pflanze austreibt. Die Gefahr des Vertrocknens ist dann deutlich reduziert.

Wasserdepot
Immergrüne Laub- und Nadelgehölze verdunsten auch im Winter viel Wasser. Versorgen Sie sie im September noch mal kräftig mit Wasser, damit der Boden genügend Feuchtigkeit speichern kann.

Juni 2009 - Stauden- und Strächerflächen mulchen, Rosen

Stauden- und Strächerflächen mulchen:
Die mit einer ca. 5 cm dicken Schicht Rindenmulch abgedeckte Bodenoberfläche hält länger die Feuchtigkeit und hemmt den Unkrautwuchs. Somit muss weniger gegossen, gehackt und gejätet werden. Eine Mulchschicht kann überall zum Einsatz kommen: unter Gehölzen, im Gemüsebett, zwischen Stauden- und Sommerblumen.

Rosen:
Leiden öfterblühende Rosen an Wassermangel, blühen sie weniger und sind anfällig für Pilze. Wenn die obersten 10 cm Boden trocken sind, heißt es gut wässern. Dazu kann der Schlauch bei geringem Druck durchaus mehrere Minuten an der Pflanzenbasis liegen.
Der Rückschnitt von verblühten Rosen fördert die Neubildung von Knospen. Auch einmal blühende Sorten werden kräftiger, wenn die abgeblühten Triebe zurück geschnitten werden.

Mai 2009 - Rindenmulch ausbringen, Rhododendron: Braune Knospen entfernen

Rindenmulch ausbringen:
Eine Mulchschicht im Beet hat viele Vorteile: Sie versorgt den Boden mit Humus, hält ihn locker und länger feucht. Anfang Mai ist der beste Zeitpunkt, um sie auszubringen, denn der Boden hat sich jetzt ausreichend erwärmt. Bewährt haben sich Holzhäcksel, Rindenmulch oder Rindenkompost.

Rhododendron: Braune Knospen entfernen
Wenn Ihre Rhododendron braunschwarze, vertrocknete Blütenknospen tragen, sollen Sie diese spätestens Anfang Mai entfernen. Grund: Die Knospen enthalten die Gelege der Rhododendron-Zikade. Die Schädlinge schlüpfen je nach Witterung oft schon ab Mitte Mai und befallen dann im Juni/Juli die neuen Blütenknospen. Entsorgen Sie die abgestorbenen Knospen am besten mit dem Hausmüll.

April 2009 - Frühjahrspflege für den Rasen

Nachdem nun die ersten Frühlingstage den kalten Winter vertrieben haben, ist es an der Zeit den Rasen zu pflegen, damit er die Strapazen der kalten Jahreszeit möglichst schnell hinter sich lässt.
Je nach Witterung wird er spätestens Anfang April mit einem Langzeit-Rasendünger versorgt. Beim zweiten Mähtermin, etwa zwei bis drei Wochen nach dem Düngen, sollten Sie ihn ganz kurz abmähen und anschließend vertikutieren. Die Messer des Vertikutierers dringen wenige Millimeter in die Grasnarbe ein und entfernen dabei Moospolster und alten Rasenfilz. Auf diese Weise verbessern Sie die Belüftung der Wurzeln, der grüne Teppich wird vitaler und sichtlich schöner.
Nach dem vertikutieren werden kahle Stellen mit frischem Saatgut nachgesät. Lehmige Böden können Sie außerdem mit einer ein bis zwei Zentimeter dicken Schicht aus grobem Bausand durchlässiger machen.

März 2009 - Schutz entfernen

Sobald der Boden im März frostfrei ist, kann der Winterschutz von den Pflanzen entfernt werden. Warten Sie, vor allem bei empfindlichen Immergrünen wie Kamelie oder Lorbeer-Schneeball (Viburnum tinus), auf bedeckte, regnerische Tage, damit die Blätter keinen Sonnenbrand bekommen. Harken Sie auch Laubdecken von den Staudenbeeten, die als Kälteschutz gedient haben. Der Boden erwärmt sich schneller und Schnecken finden weniger Verstecke.